Leihhäuser haben sich in der Krise bewährt

Immer mehr Menschen brauchen Geld, denn durch Inflation und steigende Energiekosten, können viele ihre Rechnungen nicht mehr fristgerecht bezahlen oder es kommt zu finanziellen Engpässen. Um in dieser Situation angemessen und souverän zu agieren, bieten Leihhäuser ihre Dienste an. Der Vorteil für den Kunden liegt auf der Hand, Bargeld gegen die Verpfändung von Gegenständen mit Wert an das Leihhaus. Dabei wird beim Verpfänden ebenfalls eine laufzeitabhängige Gebühr fällig. Der Kunde hat die Möglichkeit kurzfristig an Bargeld zu kommen, welches in Gegenständen oder Sachwerten angelegt ist. Oftmals werden Schmuck, Goldzähne, elektronische Geräte und vieles mehr beliehen. Das Leihhaus verwahrt diese Gegenstände und haftet auch für Beschädigungen oder Diebstahl aus seiner Obhut. Der Kunde legt fest, wie lange er sein Gut verpfänden möchte und hat bis zu diesem Termin die Möglichkeit, die Sache auszulösen. Zu der Rückzahlung der Summe kommen Gebühren und Zinsen hinzu, so dass das Leihhaus einen Gewinn erwirtschaften kann. Ist der Kunde nicht in der Lage, seine Sache auszulösen, gibt es die Möglichkeit eine Fristverlängerung zu beantragen, jedoch fallen hier erneut Kosten an. Wird die Sache letztendlich nach mehreren Fristverlängerungen nicht ausgelöst, wird diese versteigert. Aus dem Erlös werden die Schulden des Schuldners bezahlt. Sollte darüber hinaus eine Differenz offen bleiben, wird diese Restsumme ebenfalls in bar an den Kunden ausgezahlt.